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HelpClinic

Test zu Zwangsgedanken und Zwangshandlungen

Acht Fragen zu dem Mechanismus, den die WHO als Kern der Zwangsstörung beschreibt: ein aufdringlicher Gedanke, die Anspannung, der Drang, etwas zu tun, kurze Erleichterung und dann die Rückkehr. Es geht um die letzten 30 Tage; das Ausfüllen dauert etwa 3 Minuten.

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Anleitung

Dieser Fragebogen fragt nicht nach dem Inhalt aufdringlicher Gedanken — der ist bei jedem Menschen anders (Verschmutzung, Schaden, Symmetrie, Gedanken, für die man sich schämt, Zweifel an nahestehenden Personen). Er fragt nach dem Mechanismus, den sie teilen: Ein Gedanke kommt ungebeten, erzeugt Anspannung, es folgt der Drang, etwas zu tun, das Tun bringt Erleichterung — und dann kommt alles zurück.

Beantworte acht Fragen und denke dabei an die letzten 30 Tage. Dein Ergebnis kannst du in ein Gespräch mit einer psychologischen oder psychiatrischen Fachperson mitnehmen.

Wichtig: Dies ist ein von HelpClinic entwickeltes Instrument zur Selbstreflexion, kein diagnostischer Test. Die meisten Menschen haben aufdringliche Gedanken mit aggressivem oder tabuisiertem Inhalt, und sie bedeuten nicht, dass jemand gefährlich ist — bei Zwangsstörungen zählt, wie erschreckend solche Gedanken wirken, nicht ein Wunsch, sie umzusetzen.

Alle Tests und Selbsthilfe-Tools findest du in der HelpClinic-App.

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Quelle, Lizenz und Hinweise

Dies ist ein von HelpClinic entwickeltes Instrument zur Selbstreflexion. Es dient nur zur Information und ersetzt keine professionelle Diagnose. Es ist kein validierter psychometrischer Fragebogen, und die Grenzen zwischen den Ergebnisstufen sind keine klinischen Schwellenwerte. Eine Zwangsstörung (ICD-11 6B20) wird ausschließlich von einer Fachperson diagnostiziert. Zwangsstörungen sprechen gut auf Behandlung an — kognitive Verhaltenstherapie mit Exposition und Reaktionsverhinderung (ERP) sowie bei Bedarf Medikamente sind gut belegt. Wenn Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen dir Zeit rauben oder dich belasten, sprich mit einer psychologischen oder psychiatrischen Fachperson.